Fallbeispiel Zahnarztpraxis

Situation / Aufgabe:
 Bei vorgesehener Nutzung wird die Zahnarztpraxis von vielen Patienten frequentiert, die sich behandeln lassen wollen. Das bedeutet, dass mit jeder Person Bakterien, Pilze und Viren in die Praxis eingebracht werden, so dass die Kontamination arbeitstäglich immer wieder nach der Desinfektion steigen können. Jeder Patient sollte jedoch davon ausgehen können, dass die Praxis kein Ort ist, an dem man sich mit Covid19 anstecken kann. Wie auch in anderen medizinischen Einrichtungen (allg. Arztpraxen) ist daher eine tägliche Desinfektion anzuraten, um Mikroorganismen und Viren, vor allem SARSCov-2, abzutöten oder zu inaktivieren. Somit dient die Desinfektion nicht nur der physischen, sondern auch der „geistigen Hygiene“, da derartige Maßnahmen auch vertrauensbildende Maßnahmen sind.

Patienten können in Zeiten der Pandemie beruhigter zur Praxis kommen, um sich behandeln zu lassen. Keinesfalls dürfen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sich die Praxis durch nicht ausreichende Hygiene zum Superspreader entwickelt und damit den Schutz der Patienten vor Infektionen unterminiert.

Lösung / Konzept: Die vorliegende Messreihe in der Zahnarztpraxis sollte den Hygienezustand vor beginnender Desinfektion mit einer Aktivsauerstofflösung (Derotin aktiv HC30L) beschreiben und gleichzeitig die geplanten Desinfektionsmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung überprüfen. Die Desinfektion erfolgte mittels Hochdruck-Zerstäubung des Aktivsauerstoffes mit dem Gerät RDT-300.

Nach der 3-D-Desinfektion wird eine permanente Raumluftdesinfektion mit Ionisierung der Luft durch den RDT-175, Raumluftdesinfektion durch BIPOLARE IONISATION (Erzeugung negativer und positiver Ionen), geschaltet.

Vorteile:
 Mit unserem innovativen Hygienekonzept können Zahnarztpraxen in kurzer Zeit zuverlässig desinfiziert werden. Hier zeigt sich die Überlegenheit unserer 3D-Raumdesinfektion per Trockenvernebelung von Aktivsauerstoff gegenüber anderen Desinfektionsansätzen auf dem Markt. Und auch die Raumluftreinigung durch bipolare Ionisationstechnologie mit der RDT-Familie von Rotia Hygienekonzept senkt dauerhaft den Keimdruck im Raum und minimiert dadurch erheblich die Ansteckungsgefahr – ohne einen permanenten Filteraustausch.

Zusammenfassung und Ergebnisse: Desinfektion einer Zahnarztpraxis
Sachverständigenbüro Dr. J. Balfanz, Dipl.-Biologe

Die Zahnarztpraxis in Bottrop wurde am 12.03.2021 mikrobiolohgisch begutachtet und mittels einer Hochdruck-Zerstäubung (mit dem Gerät RDT-300) eines Aktivsauerstoffgemisches, Derotin aktiv HC30L, und einem Ionisierungsverfahren (bipolare Ionisierung mit dem Gerät RDT-175) desinfiziert.

Insgesamt wurden 126 Luft- und Oberflächenproben genommen mit folgendem Ergebnis:

  1. Die Luft der Praxis ist von der Außenluft deutlich zu unterscheiden und in erhöhtem Maße kontaminiert, vorwiegend durch den Pilz Wallemia sebi.  Durch die Desinfektion konnte die Belastung mit diesem Pilze beseitigt und bei den übrigen Mikroorganismen weiter reduziert werden: In der Spitze wurden mehr als 96% der Pilze und mehr als 90% Bakterien abgetötet.
  2. Viren werden durch peroxidhaltige Desinfektionsmittel ebenfalls inaktiviert.
  3. Die höchsten Reduzierungen der Oberflächenbelastungen lagen bei 100%.
  4. Hinter den Spitzenwerten treten die prozentualen Reduzierungen der Mikroorganismen in deutlichen Unterschieden auf.

Aufgrund der Lage der Probenahmepunkte in der gesamten Praxis ist davon auszugehen, dass das Desinfektionsmittel überall verbreitet werden konnte. Somit sind auch Bereiche, die sich der normalen Reinigung meist entziehen (Ecken, schwer zugängliche Bereiche), desinfiziert worden oder es wurde die Belastung deutlich reduziert.

Zur Sicherstellung der Hygiene bei laufendem Betrieb sollte die Desinfektion

  1. Täglich durchgeführt werden mit variablen Standorten der einzusetzenden Geräte und
  2. in entsprechenden Hygieneplänen festgeschrieben werden.

Somit ist

  1. Die Hygiene in der Praxis sichergestellt
  2. Das Vertrauen der Patienten wird deutlich erhöht
  3. Der Schutz der Patienten vor Infektionen wird hiermit (mit den täglichen Desinfektionsverfahren) deutlich besser ermöglicht.

 

Fakten und Zahlen

Raumgröße m³.................................................. 450
Desinfektionsdauer ........................ 62 Minuten
Abklingzeit .......................................... 90 Minuten
Aktivsauerstoffverbrauch ......................1,4 Liter

Zusammenfassung der Ergebnisse:
1. Desinfektionsverfahren durch RDT-300:
Reduktion Pilzkonzentration um >98 %
Reduktion Bakterienkonzentration um >90 %
2. Viren werden durch peroxidhaltige Desinfektionsmittel ebenfalls inaktiviert
3. Die höchste Reduzierung der Oberflächenbelastungen lagen bei 100%
4. Permanente Raumluftdesinfektion durch Bipolare Ionisation:
Nach 120 Minuten konnten keine Bakteriophagen phiX174 mehr in der Raumluft nachgewiesen werden, wenn die Vorkonditionierung durch eine Bipolare Ionisation erfolgte, sowie das Gerät über die weitere Versuchsdauer von 2 Stunden nach Einbringung des Phagenaerosols betrieben wurde.


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